Parodontitistherapie

Wir möchten, dass Sie Ihre Zähne bis ins hohe Alter erhalten.

Die Parodontitis verläuft meist chronisch und schubweise. Da sie kaum schmerzhaft ist, wird sie von Ihnen wahrscheinlich kaum bemerkt oder auf andere Ursachen zurückgeführt. Je eher die Erkrankung jedoch diagnostiziert wird, um so besser ist die Prognose. Achten Sie auf erste Warnzeichen wie blutendes, gerötetes und geschwollenes, berührungsempfindliches Zahnfleisch, freiliegende Zahnhälse, Mundgeruch oder den Rückgang des Zahnfleisches. Die Parodontitistherapie beinhaltet eine Reinigung und Glättung der Wurzeloberfläche. Ob zusätzlich Antibiotika eingenommen werden müssen, hängt von der unterschiedlichen Keimzusammensetzung und Keimbelastung ab. Diese können durch einen Test ermittelt werden. Bei schweren, das heißt fortgeschrittenen Verläufen, reichen diese konservierenden Maßnahmen allein nicht aus und es müssen zusätzlich chirurgische Maßnamen durchgeführt werden. Auch ist es in einzelnen Fällen sinnvoll, den verlorengegangenen Knochen nach einer erfolgreichen Parodontitistherapie wieder aufzubauen. Trotz aller Möglichkeiten, die die moderne Zahnheilkunde im Bereich der Parodontitistherapie bietet, ist eine gute Nachsorge von großer Wichtigkeit. Die Gefahr eines Rückfalls ist auch nach einer erfolgreichen Behandlung gegeben, da durch die Erkrankung die intakte Verbindung zwischen Zahn und Zahnfleisch verloren geht und die Bakterien sich leichter wieder ansiedeln können. Nach Beendigung der Therapie ist daher eine regelmäßige Nachsorge nötig, um einer erneuten Infektion frühestmöglich entgegenzuwirken.

© Kinderzahnärztin Dr. Uta Salomon und Zahnärztin Dr. Katja Helmer 2017
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